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Selbstgemachte Sportgetränke: Rezepte mit Schweizer Mineralwasser und Bergkräutern
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Selbstgemachte Sportgetränke: Rezepte mit Schweizer Mineralwasser und Bergkräutern

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Schweizer Mineralwasser und Bergkräuter ergeben natürliche, isotonische Sportgetränke. Vier Rezepte für mehr Energie ohne künstliche Zusätze.

Du kennst das: Nach einer intensiven Trainingseinheit oder einem langen Lauf im Jura greifst du automatisch zu einer Flasche Isostar oder Powerade. Doch halt – hast du dir schon einmal überlegt, was da wirklich drin ist? Eine einzelne Flasche Isostar (500 ml) enthält rund 15 Gramm Zucker – pro Liter sind es bis zu 30 Gramm, also sechs Würfelzucker. Dazu kommen künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel, die deinem Körper nach dem Sport mehr schaden als nutzen. Dabei liegt die Lösung direkt vor deiner Haustüre: Schweizer Mineralwasser aus alpinen Quellen und frische Bergkräuter aus dem eigenen Garten oder der Region. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit nur wenigen Zutaten selbstgemachte Sportgetränke herstellst, die nicht nur effektiver sind, sondern auch deinen Geldbeutel schonen und die Umwelt entlasten. Bereit für den natürlichen Kick?

Warum Fertiggetränke oft überflüssig sind – und was Schweizer Quellen bieten

swiss mineral water bottles

Kommerzielle Sportgetränke versprechen schnelle Energie und Elektrolyte – doch ihr grösster Fehler ist der übermässige Zuckergehalt. Ein Liter Isostar enthält im Durchschnitt 30 Gramm Zucker, was den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt und danach abstürzen lässt. Die Folge: Müdigkeit, Heisshunger und eine unnötige Belastung für die Bauchspeicheldrüse. Dazu kommen synthetische Zusätze wie Sucralose oder Acesulfam K, die bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Probleme auslösen können. Warum also auf diese industriellen Produkte zurückgreifen, wenn Schweizer Mineralwasser und Bergkräuter eine natürliche, isotonische Alternative bieten?

Unsere heimischen Quellen – allen voran Valser, Rhäzünser und Henniez – liefern von Natur aus wertvolle Mineralien wie Magnesium, Kalzium, Natrium und Kalium. Genau jene Stoffe, die du beim Schwitzen verlierst. Und die Bergkräuter aus den Alpen (Pfefferminze, Zitronenmelisse, Brennnessel) enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken, die Regeneration fördern und den Flüssigkeitshaushalt verbessern. Mit einer Prise Salz und etwas Fruchtsirup oder Honig erhältst du ein Getränk, das deinen Körper genau dann unterstützt, wenn er es braucht – und das ganz ohne Chemie.

Die Grundlage: Schweizer Mineralwässer im Vergleich

Jede Mineralwasser-Marke hat ihr eigenes Mineralprofil. Je nach Sportart und Intensität eignet sich eine andere Sorte als Basis für dein selbstgemachtes Sportgetränk. Hier ein genauer Blick auf die drei beliebtesten Schweizer Quellen:

  • Valser St. Petersquelle: Mit 580 mg Mineralstoffen pro Liter ist Valser relativ mineralstoffarm, dafür besonders natriumarm (nur 5 mg/l). Perfekt für leichte isotonische Getränke bei kurzen, moderaten Einheiten (bis zu 1 Stunde), bei denen der Salzverlust gering ist.
  • Rhäzünser: Stolze 2'130 mg Mineralstoffe pro Liter – darunter 150 mg Magnesium. Dieses Wasser ist ein echter Muskelkrampf-Killer. Ideal für lange Läufe, Radtouren oder Krafttraining, wenn die Muskeln stark gefordert werden.
  • Henniez: 1'700 mg Mineralstoffe, mit einem ausgewogenen Natrium-Kalium-Verhältnis (270 mg Natrium, 27 mg Kalium). Das macht Henniez zur perfekten Wahl für schweisstreibende Einheiten (hochintensives Training, intensives Lauftraining), denn hier passt der Elektrolythaushalt von Natur aus fast perfekt.

Als Faustregel gilt: Je salziger du schwitzt (sichtbare Salzablagerungen auf der Haut), desto mehr Natrium brauchst du – dann greif zu Henniez. Bei mildem Schwitzen reicht Valser mit etwas zugesetztem Salz. Rhäzünser ist der Allrounder für Ausdauersportler.

Natürliche Elektrolyte: Rezepte mit Kräutern und Früchten

Jetzt wird's kreativ. Die folgenden Rezepte kombinieren die Mineralien der Schweizer Quellen mit den Aromen und Wirkstoffen alpiner Kräuter und saisonaler Früchte. Jedes Rezept ist für eine einzelne Trainingsflasche (500 ml) ausgelegt.

Pfefferminz-Ingwer-Elexier

Dieses Getränk wirkt kühlend und entzündungshemmend – ideal für heisse Trainingstage oder nach einer Einheit in der Mittagshitze. Du brauchst: 500 ml Henniez (still oder sprudelnd), 5–6 frische Pfefferminzblätter, 1 cm frischer Ingwer (in Scheiben), eine Prise Meersalz (ca. 1–2 g). Zerzupfe die Minzblätter, gib den Ingwer dazu, übergiesse mit dem Wasser und lass es 15 Minuten ziehen. Das Salz löst sich schnell auf. Der Ingwer regt die Durchblutung an, die Minze kühlt von innen – perfekt für die Regeneration.

Beeren-Melisse-Spritzer

Für alle, die es fruchtig mögen. 500 ml Valser (sprudelnd), 100 ml Holunderblütensirup mit reduziertem Zuckergehalt (oder selbst angesetzt, ca. 30 % weniger Zucker als handelsüblich), eine Handvoll frische oder tiefgekühlte Himbeeren, 3–4 Blätter Zitronenmelisse. Die Beeren leicht andrücken, damit sie Saft abgeben, die Melisse dazu, Sirup und Wasser auffüllen. Der Holunderblütensirup liefert schnelle Kohlenhydrate, die Himbeeren Antioxidantien, die Melisse beruhigt den Magen – idealer Begleiter für lockere Joggingrunden.

Brennnessel-Zitronen-Drink

Die Brennnessel ist ein wahres Powerkraut: reich an Eisen, Magnesium und Vitamin C. Du brauchst: 500 ml Rhäzünser, 2 Esslöffel Brennnesselsud (selbst angesetzt: 2 Handvoll frische Brennnesseln mit kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen), Saft einer halben Zitrone, 1 Teelöffel Schweizer Honig (z.B. vom Berner Bio-Imker). Der Sud ergibt eine leicht bittere Note, die Zitrone und Honig ausgleichen. Hervorragend zur Vorbeugung von Eisenmangel – vor allem für Läuferinnen und Ausdauersportler mit erhöhtem Eisenbedarf.

Selbstgemachte Isotonika für Ausdauersportler

Für Einheiten über 90 Minuten oder bei hohen Temperaturen benötigst du eine isotonische Mischung, die genau den Mineralien- und Kohlenhydratgehalt des Blutes nachahmt (ca. 290–310 mOsm/l). Mit diesen Rezepten erreichst du diesen Wert ganz ohne Labor.

Das Grundrezept

Isotonische Grundmischung: 1 Liter Valser (still, da Sprudel die Osmolalität minimal verändert), 6 Gramm Meersalz (ca. 1 Teelöffel), 80 Gramm Zucker (oder 40 g Zucker + 40 g Honig/Ahornsirup aus der Schweiz). Das ergibt eine Kohlenhydratkonzentration von 8 % – ideal für Einheiten bis zu 2 Stunden. Gut umrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Fertig. Du kannst es nach Geschmack mit Zitronensaft oder Minze verfeinern.

Variation mit Zitronensaft

1 Liter Henniez, Saft von 2 Zitronen (ca. 60 ml), 6 g Salz, 60 g Zucker (oder 30 g Zucker + 30 g Agavendicksaft). Die Zitronensäure verbessert die Aufnahme von Mineralien und macht den Drink erfrischend. Der Natriumgehalt von Henniez ergänzt hier optimal die zugesetzte Salzmenge – perfekt für schweisstreibende Läufe oder Radtouren im Flachland.

Anpassung an die Belastung

Je länger du unterwegs bist, desto mehr Kohlenhydrate brauchst du. Für Einheiten über 2 Stunden erhöhst du den Zuckeranteil auf 80 Gramm pro Liter (8 %). Für extreme Ausdauerbelastungen wie einen Marathon oder eine Alpenüberquerung kannst du sogar auf 10 % gehen (100 g Zucker pro Liter). Aber Achtung: Zu viel Zucker kann Magenprobleme verursachen – teste die Verträglichkeit vor dem Wettkampf. Beginne immer mit 6 % und steigere dich langsam.

Praktische Tipps für die Zubereitung und Lagerung

preparing sports drink kitchen

Damit deine selbstgemachten Sportgetränke frisch und wirksam bleiben, beachte diese einfachen Regeln:

  • Immer mit Sprudelwasser arbeiten – die Kohlensäure verbessert die Mineralstoffaufnahme im Darm und schmeckt erfrischender. Wenn du stilles Wasser bevorzugst, rühre vor dem Trinken gut um, damit sich die Zusätze nicht absetzen.
  • Getränke in Glasflaschen abfüllen und maximal 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Plastikflaschen können Aromen aufnehmen, Glas bewahrt die Kräuteraromen optimal. Am besten bereitest du die Mischung abends für den nächsten Morgen zu.
  • Für unterwegs: Trockenmischung mitnehmen. Fülle eine kleine Dose oder ein Schraubglas mit der vorbereiteten Mischung aus Zucker, Salz und getrockneten Kräuterblättern (z.B. Minze, Melisse). Vor Ort schüttest du sie in deine Trinkflasche und füllst mit Wasser auf – das spart Platz und hält sich wochenlang.

Ein Profi-Tipp: Verwende für die Kräuteraufgüsse einen Teefilter oder ein feines Sieb, damit keine Blätter in der Flasche schwimmen. Das ist lästig beim Trinken und kann zu unerwünschten Bitterstoffen führen.

Erfahrungen von Schweizer Athleten

Theorie ist gut, Praxis besser. Hier berichten drei Spitzensportler aus der Schweiz, wie sie selbstgemachte Sportgetränke erfolgreich einsetzen.

Bergläuferin Maude Mathys, mehrfache Schweizer Meisterin im Berglauf, schwört in Trainingslagern auf eine Mischung aus Valser, einem Schuss Ahornsirup aus der Westschweiz und einer Prise Salz. "Die kommerziellen Gels und Getränke machen mir nach zwei Stunden immer Magenbeschwerden. Seit ich selbst mische, habe ich keine Probleme mehr – und es schmeckt auch noch besser", sagt sie im Gespräch mit 'schweiz-sport.ch' nach ihrem Sieg am Sierre-Zinal 2023.

Triathlet Jan van Berkel, mehrfacher Ironman-Finisher, testete während seiner Vorbereitung auf die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii selbstgemachte Isotonika. "Ich habe das Grundrezept mit Henniez und Zitronensaft verwendet und festgestellt, dass mein Magen viel weniger rebelliert als mit den üblichen Gels. Ausserdem spare ich mehrere Hundert Franken pro Saison", so van Berkel.

Die Schweizer Ski-Nationalmannschaft setzt im Höhentraining auf individuelle Elektrolytmischungen. Der Teamarzt Dr. Simon Lüthi erklärte in einem Interview, dass die Athleten im Engadin oft auf eine Basis aus Henniez mit selbst angesetztem Holunderblütensirup und etwas Vitamin-C-Pulver zurückgreifen. "Die natürlichen Inhaltsstoffe unterstützen die Anpassung an die Höhe und reduzieren oxidativen Stress", so Lüthi.

Jetzt selber mischen – und deine Kreation teilen

Du siehst: Selbstgemachte Sportgetränke sind nicht nur günstiger und natürlicher, sondern oft auch wirksamer als Fertigprodukte. Die Kombination aus Schweizer Mineralwasser, regionalen Kräutern und einer Prise Salz liefert genau das, was dein Körper nach dem Training braucht – ohne unnötige Zusätze. Probiere eines der Rezepte aus, passe es mit Kräutern aus deinem Garten (z.B. Thymian, Rosmarin oder Salbei) an deinen Geschmack an und finde deine persönliche Lieblingsmischung.

Und dann teile deine Kreation mit der Community! Poste dein eigenes Rezept unter #schweizsportHydration auf Instagram – die besten Ideen belohnen wir mit einem Mineralwassertester-Paket der Marken Valser, Rhäzünser und Henniez. Teile auch deine Erfahrungen in den Kommentaren unten: Welche Kräuter-Frucht-Kombination hat dir am besten geholfen? Welche Anpassung hast du für lange Läufe oder intensive Einheiten gefunden? Wir sind gespannt auf deine Ideen – und freuen uns auf den Austausch. Jetzt ran an die Flasche und losmixen!

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